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Das Produkt

Das Produkt

Den Rohstoff für Cashmerewolle liefern diese Ziegen, die in den kalten, trockenen und hochgelegenen Tälern in der Mongolei leben. Die Bezeichnung Kaschmirziege umfasst nicht eine spezielle Rasse, sondern ist vielmehr ein Sammelbegriff für ca. 20 Ziegenrassen, die eine lange, feine Unterwolle besitzen, die sogenannte Caschmirwolle. Die Wolle ist deutlich feiner als die dünnste Schafwolle und gehört mit 4 Mikron, zu den feinsten Tierhaaren.

Es wird das weiche Unterhaar der Ziege verwendet. In den Hochtälern des Himalajas führen eisige Temperaturen dazu, dass sich bei der Ziege das hochwertige und feine Unterhaar als Schutz gegen die Kälte ausbildet. Die Cashmere Wolle wird in den Bergen gewonnen, wenn die Ziegen im Sommer aus den höheren kalten Regionen herunter wandern. Das Unterhaar wird ausgekämmt oder aber auch vom Boden eingesammelt. Sie verliert es, durch Reiben an Büschen oder Felsen. Eine Ziege liefert jährlich etwa 120 – 300 Gramm . Es gibt weltweit nur ca. 100 Millionen Ziegen, die das feine Produkt liefern und so kommen pro Jahr nur etwa 8 Tonnen Cashmere auf den weltweiten Markt. An dieser Zahl ist zu sehen, dass es sich bei Cashmere um ein sehr rares Produkt handelt. Nachdem das Haar gewaschen und aussortiert wurde, liegt der so gewonnene Wollertrag pro Tier bei 50 g pro Scherung, was in weiterverarbeiteter Form je nach Dicke etwa dem Kaschmirgehalt eines viertel Pashmina-Schals entspricht. Auf Märkten wird der Rohstoff an Weber verkauft. Die Weber sortieren die Fasern nach Länge. Die kürzesten (ca.40cm) sind dabei die feinsten, die längsten liegen etwa bei 90cm.

 

 


Aus der sorgfältig aussortierten und gekämmten Wolle werden von Spinnerinnen Fäden angefertigt. Dies geschieht noch traditionell an alten Maschinen.
Die Qualität der gesponnen Fäden ist dabei unterschiedlich. Am feinsten dabei sind zweifädrige Zwirne, die aus allerdünnsten Fasern gesponnen werden.
Traditionell werden in Nepal die Tücher noch auf Handwebstühlen angefertigt. Dazu bedient man sich unterschiedlicher Techniken. Durch Unterschiedliche Schuss und Kettfäden lassen sich unterschiedliche Ergebnisse erzielen, wie z.B. doubleface Optik oder Muster Jaquard.
Die Fransen werden von Hand gewirkt, allein dies kann oftmals mehr als 1,5 Std. Zeit in Anspruch nehmen. Das Ergebnis sind jedoch feine, feste Fransen.
Für unsere PashminaTücher bedienen wir uns der Pantone Farbkarte. Wir haben ständig ein festes Sortiment an Farben ( über 2000), die sich mit der Jahreszeit auch leicht ändern können.

Sollten Sie bei uns nicht die richtige Farbe finden, so können wir Ihnen auch Ihren speziellen Wunsch Pantone Farbton gegen einen geringen Aufpreis erstellen.
Die Tücher werden dafür von Hand eingefärbt und erhalten dadurch eine ganz spezielle Leuchtkraft. Zur Färbung benutzen wir schweizer Farben (AZO frei), die modernsten Umwelt und Allergiebestimmungen folge leisten.

Wieso wärmt ein Tuch ???

Die Ziegen werden in Herden in extremen Höhen bis zu 5000 m gehalten. Nur unter diesen Bedingungen können sie ein weiches Flaumhaar unter ihrem gröberen Deckhaar entwickeln, um sich vor der extremen Kälte zu schützen. Das feine Unterhaar der Ziege muss diese bei bis zu -50 Grad in den Wintermonaten vor Kälte schützen. Dies liegt an den Lufteinschlüssen zwischen den feinern Fasern. Die Wärmeleitung von Cashmere ist hervorragend.
Dabei wirkt Cashmere wie eine "Klimaanlage": wärmend im Winter, und angenehm kühlend im Sommer.